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2017 Talzubringer Backhaul für den PV Oberes Lechtal

Mit dem Projekt soll eine Planungsgrundlage und Kostenaufstellung für ein durchgängiges Glasfaserkabel im Lechtal bis zur Landesgrenze erstellt werden.

Ausgangssituation:

Das Lechtal ab Weißenbach ist derzeit nicht flächendeckend mit einem Hochgeschwindigkeitsnetz versorgt. Dies hat zur Folge, dass Klein- und Mittelbetriebe (Industriebetriebe, Gewerbebetriebe sowie Tourismusbetriebe) künftig sehr stark mit Wettbewerbsnachteilen gegenüber dem Tiroler Zentralraum zu kämpfen haben.  Die Versorgungslücken bestehen derzeit vor allem im Bereich Elbigenalp bis Steeg. Bis Elbigenalp besteht eine Glasfaserleitung des EW Reutte, die teilweise über Strommasten geführt wird. Im unteren Abschnitt von Forchach bis Elbigenalp ist eine Erfassung der bereits vorhandenen Strukturen und Anknüpfungspunkte für einen weiteren Ausbau erforderlich.

Maßnahmen:
Aufbauend auf die durch das Land Tirol und REA bereits durchgeführten Breitbanderhebungen und Gemeindebefragungen (Breitbandcheck) werden alle bestehenden Leerrohre und LWL Leitungen im PV 3 erfasst und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Lage der Ortszentralen festgelegt.  Dabei werden bereits vorhandene Breitband-Grobkonzepte der Gemeinden und laufende Projekte berücksichtigt. Infrastrukturbesitzer (Kabelnetzbetreiber, Telekom Austria, EWR, ÖBB, Bergbahnen, etc.) werden kontaktiert und vorhandene Infrastrukturdaten im TIRIS - ZIS und Breitbandatlas werden aktualisiert und ergänzt. Für die Backhaul-Vernetzung der Gemeinden im Lechtal werden Trassenpläne für Leerrohrtechnik und Verlegemethoden in den noch auszuweisenden Bauabschnitten erstellt. Mengengerüste und Kostenschätzungen der vorgeschlagenen Verbindungsstrecken im Backhaul-Netz werden ebenfalls erstellt. Das Konzept umfasst einen LWL-Systemverlegeplan, der im AutoCAD Format (.DWG) und als pdf an den PV 3 übergeben wird. Zusätzlich werden in den Gemeinden Steeg, Holzgau und Elmen Grobkonzepte für die Ortsnetze erstellt.

Projektträger: Gemeinde Elmen stellvertretend für den PV 3

Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 53.161.

Fördersatz 75 %: Laut LES kann ein Fördersatz von 65 % für Studien und Konzepte ohne direkten wirtschaftlichen Bezug für den Projektträger genehmigt werden. Dazu kommt ein Kooperationsbonus von 10 % aufgrund der Zusammenarbeit und gemeinsamen Projektfinanzierung mit dem EW Reutte.

Am 23.05.2017 beschloss das Projektauswahlgremium die LEADER/CLLD Tauglichkeit.

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