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2016-Konzeption von generationenübergreifenden Bewegungsplätzen

Ziel des Projekts ist das Erreichen eines hohen Wissensstandes rund um das Thema generationenübergreifende Bewegungsplätze sowie die Vorlage von umsetzungsreifen Konzepten für diese Anlagen, die sich zum einen gut ergänzen und zum anderen Synergiepotenziale bei der Errichtung ermöglichen.

Ausgangslage
Die drei Außerferner (Bezirk Reutte in Tirol) Gemeinden Lermoos, Stadtgemeinde Vils und Marktgemeinde Reutte (Bezirkshauptort) möchten generationenübergreifende Bewegungsplätze errichten. Die Anforderungen an diese Plätze sind teilweise sehr ähnlich. Die Zielgruppen unterscheiden sich allerdings ein wenig. Vor der Entscheidung über die konkrete Umsetzung der Plätze sollen nun Konzepte erarbeitet werden, die die Grundlage für die weiteren Schritte darstellen (Entscheidung, Ausschreibung, Vergabe, Errichtung). Ein gemeinsamer Konzepterstellungsprozess bietet verschiedene Synergiepotenziale. Zum einen braucht es eine intensive Auseinandersetzung der lokalen Akteure mit der Funktionsweise und den Erfolgspotenzialen solcher Plätze. Zum anderen sollen diese Plätze so konzipiert werden, dass sich Komplementaritäten ergeben. Zudem könnten durch gemeinsame Ausschreibungen für die Umsetzung weitere Kostenvorteile entstehen.

Projektinhalte
Die Projektinhalte betreffen die Durchführung von gemeinsamen Workshops mit den wichtigsten Stakeholdern der drei Gemeinden (Gemeindevertreter, Mobile Jugendarbeit; Physiotherapeuten, Pflegepersonal, Vertreter der Sportvereine; Tourismusverantwortliche, Vertreter der Pensionisten-/seniorenvereine, etc.) sowie die Klärung wesentlicher Fragen (Was wollen wir mit den Bewegungsplätzen erreichen? Für wen wollen wir diese Bewegungsplätze errichten? Was müssen diese Bewegungsplätze bieten, damit sie nachhaltig genutzt werden? Wie kann erreicht werden, dass sich die Bewegungsplätze in den drei Gemeinden gut ergänzen?). Auf dieser Grundlage werden die vorgeschlagenen Standorte geprüft. Für die Marktgemeinde Reutte ist unter mehreren Optionen der am besten geeignete Standort zu identifizieren. Darüber hinaus ist die Ausstattung der Bewegungsplätze zu planen und mit einer Kostenschätzung zu unterlegen. Diese Planung muss den Reifegrad einer Ausschreibungsgrundlage für die bauliche Umsetzung erreichen.  

Projektträger für stellvertretend für alle 3 Gemeinden: Marktgemeinde Reutte

Der Standardfördersatz für Studien, Konzepte und Planungsmaßnahmen ohne unmittelbaren wirtschaftlichen Bezug für Projektträger liegt bei 65 %. Aufgrund der Kooperation und der gemeinsamen Finanzierung der drei beteiligten Gemeinden kann ein Kooperationsbonus von 10 % gewährt werden. Der Gesamtfördersatz liegt somit bei 75 %.

 

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