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2016-Ausstellung Naturparkhaus Klimmbrücke

Die Besucher der Ausstellung sollen für den Schutz der Lebensräume und wichtiger Leitarten sensibilisiert werden. Durch das Projekt wird auch eine weitere Attraktivierung des Naturparks in den Wintermonaten angestrebt. Die Ausstellung wird frei zugänglich sein und soll einen Anreiz geben, die Naturausstellung auf Ehrenberg (eintrittspflichtig) zu besuchen.

Ausgangslage
Das Naturparkhaus auf der Klimmbrücke wird derzeit von Menschen besucht, die sich über den Naturpark informieren, die Aussicht über den Lech genießen oder sich für eine Führung anmelden möchten. Der bestehende Seminarraum mit seinen 73 m² wird nur für Veranstaltungen genutzt und bleibt die übrige Zeit leer. Derzeit bemängeln die Besucher des Naturparkhauses das Fehlen von fundierter Information zum Lech und dem Schutzgebiet. Deshalb entschloss sich der Verein Naturpark Tiroler Lech zur Erarbeitung eines Ausstellungskonzepts im Bereich des Seminarraumes ohne den Platz für Seminare zu verlieren. Die Anzahl der Besucher liegt derzeit bei ca. 10.000 und soll in den kommenden Jahren um 30 % gesteigert werden.

Ziele
Das übergeordnete Projektziel besteht in der Vermittlung von Besonderheiten des Lechs und seines Schutzgebietes. Im Gegensatz zur Naturausstellung auf Ehrenberg will die Ausstellung im Naturparkhaus auf der Klimmbrücke Menschen ansprechen, die sich bereits im Naturpark aufhalten, sei es als (Lechweg) Wanderer, als Genussradler oder Tagestouristen (viele Allgäuer verbringen ihre Freizeit am Wochenende im Lechtal). Diese Besucher sollen für den Schutz der Lebensräume und wichtiger Leitarten sensibilisiert werden. Durch das Projekt wird auch eine weitere Attraktivierung des Naturparks in den Wintermonaten angestrebt. Die Ausstellung wird frei zugänglich sein und soll einen Anreiz geben, die Naturausstellung auf Ehrenberg (eintrittspflichtig) zu besuchen. Eine gegenseitige Bewerbung der beiden Ausstellungen (Ehrenberg und Naturparkhaus) wird weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit sein. Die Präsentation der Ausstellung wird auch in Englischer Sprache erfolgen. Zudem sollen vermehrt Schulen und Kindergärten angesprochen werden und auf das kostenlose Angebot der Ausstellung hingewiesen werden.

Maßnahmen
Im Seminarraum wird eine interaktive bewegliche Ausstellung zu folgenden Themen errichtet: Die Dynamik des Lech mit den entscheidenen Faktoren der Veränderung (Wetter, Jahreszeit und Schneeschmelze); die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und die daraus resultierenden Überlebensstrategien; die Geschichte des Naturparks und als wesentlicher Teil die Geschichte des Hochwasserschutzes; sowie eine interaktive Karte des Lech mit aktuellen Informationen für den Besucher.

Projektträger: Verein Naturpark Tiroler Lech

Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 164.000. Der Standardfördersatz für indirekt wertschöpfende Projekte (Bsp. Nichteintrittpflichtige Einrichtungen) liegt bei 60 %.  Der Tiroler Naturschutzfonds unterstützt das Projekt mit weiteren 40 %.


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